Impressionen

BiSa unterstützt nicht nur den Unterricht in den Schulen, sondern Dank zahlreicher Sponsoren auch außerschulische Aktivitäten wie Tischkulturen, Fahrrad AG, Theater AG, Museumsbesuche, Theaterbesuche, uvm.

Das sagen unsere Mitglieder über ihre Erfahrungen:

Gefördert habe ich einen Schüler der Haidachschule. Während der Lernförderung besuchte er die vierte Klasse. Angefangen habe ich im Dezember 2019 und aufgehört im Juli 2020. Geholfen habe ich ihm in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Meine Erfahrungen während des Schuljahres waren sehr gut. Die Nachhilfe fand regulär montags bei ihm zu Hause statt, da ich nur nachmittags Zeit hatte und somit nicht zu ihm in die Schule gehen konnte. Die Familie hat mich sehr herzlich und nett empfangen und ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Auch die Kommunikation fand ohne weitere Probleme statt. Die größten Probleme hatte mein Schüler mit der Mathematik. Dementsprechend wiederholten wir größtenteils den Mathematik Stoff. Dort haben wir beispielsweise den Zahlenstrahl, Textaufgaben, Kopfrechnen, Division, Multiplikation, Subtraktion und Addition größerer Zahlen usw. wiederholt. Er hat immer sehr gut mitgemacht und war sehr konzentriert. Sein einziges Problem war, dass er oft nicht verstanden hat, was in einer Aufgabe gefordert ist. Doch nachdem wir eine Aufgabe nochmal zusammen durchgegangen sind und ein Beispiel zusammen gemacht haben, konnte er sehr gut „alleine“ weiter machen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt etwas „Angst“ gehabt, da ich noch nie Nachhilfe gegeben habe. Jedoch kann ich abschließend sagen, dass ich nur positive Erfahrungen gemacht habe und mir auch vorstellen könnte, weiterhin Nachhilfe zu geben. Zudem konnte ich mich jederzeit an Frau Bolz, die Schulsozialarbeiterin, wenden, was mir zusätzlich die anfängliche Angst genommen hat.

Sarah, Studentin

Es ist eine wahre Entdeckungsreise gewesen, auf die meine elfjährige BiSa-Schülerin und ich in der Ausstellung „Traumreisen“ in der Pforzheim Galerie geschickt wurden. Dabei sind die Stationen der Reise so zahlreich und vielfältig, daß wir sie jetzt im Sommer in zwei Etappen gemacht haben. Zunächst hieß es anmelden, die Bleichstraße lang, Schutzmaske auf, Treppe hoch – und los ging’s. Eine Materialtüte und Blätter zu jeder Station mit Hinweisen, Fragen zum Nachdenken und kreativen Impulsen, auch für zu Hause, waren für uns vor-bereitet, unser Reisegepäck sozusagen. Auch eine kompetente Reisebegleitung stand uns, wann immer gewünscht, zur Seite. Unterwegs „auf Reisen“ gibt es zu sehen, zu hören, zu fühlen, den Wind einer Schifffahrt auf einem Gemälde zum Beispiel. Es gibt über vieles zu sprechen und zu staunen, und es gibt viel zu tun: den Draht aus der Tüte zu einer kleinen Figur zu biegen, mit Hüten aus aller Welt auf Zeitreise zu gehen, zur Musik Flamenco zu tanzen und sich in der Rolle der Spanierin auf einem der beiden Gemälde zu träumen, dem Meer auf einem der Bilder zu lauschen, einen der gemalten Schneeberge zu besteigen. Oder einem Bambi zu begegnen, selbst ein Tier, eine Blume, eine Landschaft für den Vogel von Axel Hertenstein zu malen. Auf einem abstrakten Bild auf Entdeckungsreise zu gehen oder sich vorzustellen, über den alten Baumsteg an der Enz auf einem Gemälde zu flanieren, um anschließend auf dem Heimweg auf der Goethebrücke zu prüfen, wie es dort jetzt aussieht. Es gibt noch mehr mit allen Sinnen zu erleben und mit den Bildern ins Gespräch zu kommen, was auch eine sprachliche Reise sein kann zu vielen neuen Wörtern, von Aquarell bis Zylinder. Verraten wird nur noch, daß man am Schluß auf leisen Sohlen auf Katzen-Art zum Ausgangspunkt der Traumreisen zurückschleichen kann. 

Heide Kienzle